Pressestimmen zum Soloprogramm

“ Mit einem Koffer voller Instrumente durch die europäische Musikkultur”

 

Einen fantastischen Streifzug durch die Musik der Holzblasinstrumente und ihre Entwicklungsgeschichte erlebten die zahlreichen Besucher des Gesprächskonzertes im Rathaus zu Bürgstadt.
Sie verließen es begeistert der Musik wegen, der interessanten, nicht alltäglichen Instrumente wegen, und nicht zuletzt des publikumsnahen Vortrags des symphatischen und virtuosen Referenten wegen.

 

“Mit diesem bunten Streifzug vermittelte Böhm seinem Publikum nicht nur eine Fülle von Informationen, sondern auch ein Wechselbad der musikalischen Gefühle, der ständig anderen Stimmungen.
Er erwies sich außerdem als souveräner Musiker, der sich hervorragend auf die 18 verschiedenen Instrumente und ihre unterschiedlichsten Spieltechniken einstellen konnte. So wurde er den höchst virtuosen Anforderungen, die schon seine “Kollegen” vor 800 Jahren erfüllen mußten, glänzend gerecht.” Dankbarer, überaus herzlicher Beifall.
Wer nicht dabei war, hat einen ungewöhnlichen Abend versäumt.

 

“Bernhard Böhm ( er konnte bereits im Vorjahr im Innenhof von Schloß Bruck dem Publikum Begeisterungsstürme entlocken ) präsentierte historische Blasinstrumente, wie Dudelsack, Block- und Traversflöten aus Mittelalter, Renaissance und Barock, anhand von Originalkompositionen, die über die klanglichen und virtuosen Möglichkeiten dieser zum Teil seltenen Instrumente staunen ließen. Sein lebhaftes Spiel war geprägt von technischer wie stilistischer Perfektion und ansteckender Musizierfreude.

Ein Spielmannstanz für Dudelsack aus dem 14. Jahrhundert war der Anfang einer Reihe verschiedenartiger Solostücke, die der Interpret mit kurzen, aber aufschlußreichen Informationen dem Hörer näher brachte.
“ Ich sachs einsmal” (1480) aus dem Glogauer Liederbuch erklang auf einer Baßtraversflöte, einer besonderen Rarität, die durch den edle, warmen, für das moderne Ohr ungewohnt zurückhaltenden Klang beeindruckte.
Chronologisch betrachtet folgte der “ Nachtigall ” von J.v. Eyck (1590 - 1657), geblasen auf einer Sopraninoblockflöte, ein Satz aus einer Fantasie von G. Ph. Telemann (1681 - 1767 ), hierauf die Suite Nr. 5 für Traversflöte solo von J. B. Boismortier ( 1689 - 1755 ) - und somit war die Zeit des Hochbarock erreicht.
Nach dieser besonders schönen Blütezeit verschwand die Blockflöte allmählich für ca. 150 Jahre aus dem Musikleben, erlebte aber in unserem Jahrhundert einen immensen Wiederaufstieg. In einer Eigenkomposition  ( Moments vécus 1, 1974 ) zeigte Böhm die neuen Möglichkeiten der Klang- und Geräuscherzeugung, ein faszinierendes Werk, das durch die Nachahmung von Naturstimmen einen besonders liebenswerten Charakter besitzt.”

 

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